Mediengruppe München Die Mediengruppe München ist 1980 aus einer Kinogruppe heraus entstanden. Ihr Anliegen war zunächst u.a. Filme zu zeigen, die auf einer kommerziellen Leinwand nicht zu sehen sind. Die Mediengruppe München ist neben dem Filmmuseum München die einzige Gruppe aus dem Raum München, die im Bundesverband für kommunale Filmarbeit vertreten ist. Sie wurde 1984 auch Mitbegründerin der Filmstadt München e.V. und ist bis heute deren Mitglied. In der Filmstadt München sind 14 engagierte Münchner Filmgruppen zusammengeschlossen mit dem Ziel, Kinofilme mit besonderen und anspruchsvollen Inhalten sowie Randbereiche des Films wie Dokumentarfilm, Frauenfilme, Filme aus fremden Ländern wie Türkei, Griechenland und Lateinamerika, oder Kinderfilme zu erschliessen. Dies bedeutet für die Mediengruppe München, seit über 20 Jahren hochqualifizierte Kinoarbeit zu leisten. Projekte der Mediengruppe München Im Rahmen der Filmstadt - Programme, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt, hat die Mediengruppe München über 40 Filmreihen zu unterschiedlichen Themen realisiert. Gezeigt wurden Projekte mit Filmen über den Nationalsozialismus, Frauenfilme oder engagierte Länderreihen. Die Mediengruppe erarbeitete in München auch als erste Gruppe eine Reihe zu dem Thema „Tage des Ökologischen Films“, die mehrere Jahre lang die jeweils aktuellen Aspekte der Ökologie beleuchtete. Die Mediengruppe München arbeitet außerdem immer wieder mit Institutionen zusammen wie dem Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Münchner Volkshochschule, der Tibet Initiative, dem Bund Naturschutz und verschiedenen Kulturzentren. Work in Progress 2007 realisierte die Mediengruppe ein umfangreiches Projekt mit dem Titel „WORK IN PROGRESS – Zukunft der Arbeit“. Neben engagierten Filmen zum Thema Arbeit und Arbeitswelt, zeigte die Gruppe im Programm auch zwei eigene Filmdokumentationen. „WORK IN PROGRESS“ war Teil einer bundesweiten Film- und Veranstaltungsreihe, einem Projekt der Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. in Berlin, gefördert im Programm „Arbeit in Zukunft“ der Kulturstiftung des Bundes. Mit großem Erfolg veranstaltet die Mediengruppe München seit 2001 die„ Tage des Ethnologischen Films“. Spielorte waren zunächst das Kulturzentrum Einstein, dann von 2002 bis 2006 das Staatliche Museum für Völkerkunde in München in Kooperation mit dem Museum und dem Institut für Ethnologie und Afrikanistik der Universität München. Seit 2007 finden die „Tage des Ethnologischen Films“ in den Forum Kinos im Deutschen Museum statt. Alle Filmveranstaltungen wurden und werden mit Einführungen, wenn möglich in Anwesenheit der Filmemacher oder Experten der entsprechenden Thematik, durchgeführt. Wie an der Konzeption der Mediengruppe München deutlich wird, zeigt die Gruppe nicht nur Filme, sondern entwickelt eigene Filmprojekte und produziert diese. Die Mediengruppe München führt seit einigen Jahren nicht nur Filmveranstaltungen durch, sondern realisiert auch eigene Filmprojekte. Kulturelles und soziales Leben und interkultureller Austausch prägen die Inhalte dieser Filmprojekte. So entstanden Filme über die Renaissance der 60er Jahre, Drogenmißbrauch von Jugendlichen, ein Porträt des Backstage sowie alternative Arbeitsmöglichkeiten, insbesondere für Jugendliche, ein Porträt über den Münchner Stadtteil Haidhausen im sozialen und kulturellen Wandel der letzten 100 Jahre und Kuba mit sozialem Hintergrund. Diese Filme entstanden in Verbindung mit der Münchner Volkshochschule, der Bundeskulturstiftung in Berlin sowie Arbeit und Leben für den AFK, München. Die einzelnen Themen werden zudem immer mit einem medienpädagogischen Hintergrund realisiert. Die Mediengruppe München besteht aus Medienpädagogen und engagierten Kulturschaffenden unter der verantwortlichen Leitung von Peter Neugart. München 2007
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